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Cluster-Kopfschmerz

Der Cluster-Kopfschmerz tritt periodisch auf. Im Frühjahr und Herbst häufen sich die Anfälle. Die intervallfreie Zeit kann durchaus mehrere Jahre betragen. Männer sind davon häufiger betroffen.

Diese Kopfschmerzform tritt immer einseitig im Augenbereich auf und strahlen bis in die Schläfen aus.

Symptome sind:

  • tränender Augenbereich
  • verstopfte Nase
  • hängendes Augenlid
  • gerötete Bindehaut

Die Intensität ist sehr stark. Betroffene beschreiben den Schmerz, wie wenn jemand eine glühende Nadel ins Auge sticht.

Die Ursachen des Cluster-Kopfschmerzes sind nicht geklärt. Es wird vermutet, dass die Ursache in der Erkrankung des Hypotalamus liegt (reguliert u.a.den-Schlaf- Wachrhythmus, Herz-Kreislauf, Körpertemperatur, Magen-Darm-Trakt, Wasserhaushalt, Emotion)

Vermehrtes Auftreten ist in der Nacht zu beobachten.

Auslöser sind:

  • Alkohol in schon bereits kleinsten Mengen
  • Gefäßverengende Substanzen wie Nitrate, Histamin, Nikotin
  • Wärme

Bei der Akutbehandlung ist Sauerstoffgabe und injizieren bzw. inhalieren von Lidocain erstes Mittel der Wahl . Ist dies nicht vorhanden, können Triptane verwendet werden. Übliche Schmerzmittel sind wirkungslos.

Für die Dauertherapie bei länger als 3 Monate anhaltenden Cluster-Schmerz, kommt Verapamil (verschreibungspflichtig) zum Einsatz. Sonst entscheidet man sich für Prednisolon.

Entspannungstechniken helfen hier nicht.