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Stadien der Migräne

Migräne läuft in mehreren Stadien ab.

Im Vorbotenstadium kündigt sich die Migräne schon einige Tage vorher an. Typische Anzeichen sind gesteigerte Übererregbarkeit, depressive Verstimmungen, Abnahme der Belastbarkeit, Müdigkeit mit häufigem Gähnen.

Die Aura äußert sich in Form von neurologischen Störungen.

Die Kopfschmerzphase setzt nach der Auraphase ein, die meist durch Übelkeit und Erbrechen geprägt ist. Übersteigerte Reizbarkeit gegenüber Licht, Geräusche etc., verschlimmern den Schmerz. Wird die Attacke nicht behandelt, kann sie bis zu 72 Stunden andauern.

In der Rückbildungsphase sind die Betroffenen erschöpft. Häufig sind in den ersten beiden Tagen nach dem Anfall, die Anzeichen des Vorbotenstadiums spürbar.

Wer unter Migräne leidet, hat in den intervallfreien Zeiten natürlich vor der nächsten Attacke Angst. Dieser hohe Leidensdruck, kann das gesamte Leben des Betroffenen nachhaltig beeinflussen.

Migräne selbst ist nicht heilbar. Es kann nur versucht werden, akute Migräne-Attacken zu behandeln und vorbeugende Maßnahmen einzuleiten. Die Lebensführung beeinflusst maßgeblich die Häufigkeit und Intensität der Attacken.

In der Akutbehandlung benötigen die Betroffenen Medikamente. Daneben bewährt sich eine nicht-medikamentöse Therapie, mit speziellen verhaltenstherapeutischen Strategien. Abgedunkelte, geräuscharme Räume, Kühlakkus und viel Schlaf helfen meist, die Attacken besser zu ertragen.