Therapiemöglichkeiten von Kopfschmerzen
Therapiemöglichkeiten (soweit im vorherigen Text nicht anders benannt)
Der richtige Umgang mit Schmerzmedikamenten ist hier besonders wichtig. Bei zu häufig eingenommenen Schmerzmitteln, kann sich ein schmerzmittelbedingter Kopfschmerz entwickeln.
Bei dieser Form sind die Kopfschmerzen anhaltend, diffus, dumpf drückend oder pulsierend. Eine Umstellung auf ein anderes Präparat ist erfolglos. Ein ambulanter oder stationärer Entzug wird dann unumgänglich.
Die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt daher:
Generell sollten alle Kopfschmerzpräparate längstens 3 Tage hintereinander und nicht häufiger als an 10 Tagen im Monat eingenommen werden.
Medikation
ASS
schmerzstillend, entzündungshemmend, blutverdünnend. Bei zu hoher Dosierung und langzeitanwendung können Magen-Darm-Probleme auftreten.
Paracetamol
schmerzstillend, fiebersenkend. Bei Überdosierung kann es zu akutem Leberversagen führen.
Koffein
verengt die Hirngefäße. Verstärkt in Kombination die Wirkung von ASS und Paracetamol. Bei zu hoher Dosierung innere Unruhe, Herzrasen, Schlaflosigkeit
Ibuprofen
schmerzstillend, entzündungshemmend, fiebersenkend. Kurzfristige Einnahme bei leichten bis mäßig starken Schmerzen. Bei längerer Anwendung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen
Kombinationspräparate
bessere Verträglichkeit, weil hier die Einzelwirkstoffe reduziert werden können. Die dt. Migräne und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt daher bestimmte Kombi-Präparate wie ASS+Paracetamol+Koffein
Verschreibungspflichtige Substanzen
Diclofenac/Voltaren/Novalgin
Es gibt Kliniken, die sich auf die Behandlung von Kopfschmerzen spezialisiert haben.
